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Warum
wohl hat die Seele Schwedens blaue Augen? Die Antwort finden
Sie in diesen neuen Schwedenreportagen von Degeberga in Schonen
bis zum Padjelantapfad in Lappland.
Vor
der Reise - auf der Reise - nach der Reise - oder zu Hause
- dieses Buch ist immer eine gute Wahl. Reichlich illustriert
und mit Schwedenkarte.
Zum
Preis von günstigen €12.90 (plus Versand) auf 200
Seiten eintauchen in die Wunderwelt der schwedischen Natur.
Inhaltsverzeichnis:
Vorwort
1. Säfsen: Mountainbiken auf Elchautobahnen
2. Helags: Ein Berg, eine Hütte, zwei Welten
3. Frostviken: Einsame Wege im Grenzland
4. Frostviken II: Andreaskreuze halten nicht immer
5. John Bauer: Ein Künstler auf der Suche
6. Rånetal: Über den Fluss und in die Wälder
7. Rånetal II:Menschen am Fluss
8. Arvidsjaur: Rentierscheide in Maskaure
9. Sarek: Auch umkehren will gelernt sein
10. Vindeln:Eiszeitpfade
11. Nattavaara: Im Norden bist du nie allein
12. Älvdalen: Der Bärenschreck im Navartal
13. Årrenjarka: Mittsommer auf der Eichhörncheninsel
14. Klimpfjäll: Auf den Spuren der Norwegenfahrer
15. Bergslagen: Unter Zwergen und Trollen
16. Tiveden: Die kleine Kiefer
17. Degeberga: Der rote Milan
18. Kebnekaise: Auf dem Dach Schwedens
19. Hemavan: Schnuppertour auf dem Königspfad
20. Vemdalen: Die Ochsentour zum Ochsensee
21. Jämtland: Auf der Wildnisstrasse über das Stekenjokk
22. Ytterhogdal: Wo die Zeit stehen geblieben ist
23. Padjelanta: Die Seele der Erde hat blaue Augen
24. Jokkmokk: Silberföhren unter der Mitternachtssonne
25. Råshult: Geburt des Blumenkönigs
Lesermeinungen:
Man braucht nicht viel Phantasie um sich Schweden
mit deinen Augen vorzustellen. Lächelnd habe ich die
Zeilen gelesen und bin froh noch eine Weile in deinem Buch
blättern zu können. ...Amüsant und anregend
wäre zu wenig um es zu beschreiben. Es weckt den Wunsch,
jetzt loszufahren und die Verzweiflung wohin zuerst.Ich bin
überzeugt das man zu vielen inneren Werten zurück
findet wenn man Bekanntschaft mit diesem Land gemacht hat.
Oft wird der ein oder andere Wunsch zugedeckt mit Konsum und
der Organisation in kurzer Zeit das Meiste unterzubringen.
In diesem Land scheint Zeit und die eigene Kraft und Motivation
viel wertvoller.
Marion Derenthal, Internet
Dein
Buch hat mich sehr beeindruckt. ... es gibt wenige Schrifsteller,die
gewisse Situationen so gefühlvoll dem Leser rüberbringen
können. Man wird zur Leseratte Die Natur,die Landschaft
muß wunderschön in Schweden sein. Man kann die
Ruhe und die Einsamkeit genießen und zu sich selber
finden.
Bibi Blocksberg, Internet
Ich
bin wirklich kein Wanderer oder Bergsteiger, aber wenn ich
dein Buch lese, dann möchte ich am liebsten in den nächsten
Laden gehen, ein paar Wanderschuhe kaufen und los marschieren.
Karin Walter, Stuttgart
Super
unterhaltend, ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Wie Jack London in Schweden - gibt es solche Abenteuer wirklich?
Imre Zoni, Leoben, Österreich
Leseprobe:
Im Norden bist du nie allein
S.74
Es muss doch irgendein Mittel geben, dieser Plage Herr zu
werden. Was vertragen Mücken am wenigsten ? Rauch. Vielleicht
helfen ein paar Scheite im Kanonenofen. Es ist zwar überhaupt
nicht kalt oder auch nur frisch, schließlich ist heute
Mittsommertag, also der längste Tag des Jahres, die Sonne
schickt dem Datum entsprechend ihre wärmenden Strahlen
durch das Fenster trotz der späten Stunde - es ist inzwischen
weit nach Mitternacht, aber nichts soll unversucht bleiben,
um diesen Mückengeschwadern Einhalt zu bieten. Etwas
Birkenrinde dient als Papier, es erleichtert das Anzünden
ungemein, dann ein paar kleinere Späne und schon flackert
ein Feuerchen im Ofen. Wie oft hatte ich mich über Öfen
geärgert, die Ihren Rauch absolut nicht durch den dafür
vorgesehenen Kamin abschicken wollten, sondern ihn immer wieder
in den Raum husteten. Dieses Öfchen scheint die viel
gerühmte Ausnahme zu sein: Brav zieht der Rauch durch
den Kamin, nicht das geringste kleine Wölkchen will sich
im Raum verbreiten. Dafür drückt der Wind den Rauch
vor die Hüttentür und als ich Holz holend die Tür
öffne, kommen alle Mücken, die sich vor der Tür
versammelt haben herein, um die rauchfreie Luft in der Stube
zu genießen. Gemeinsam mit mir. Wie hatte doch Bertil,
ein freundlicher älterer Herr in Nattavaara, dem kleinen
Ort, den ich zuvor besucht hatte, gesagt: "Im Norden
bist du nie allein".
Schnuppertour
auf dem Königspfad:
S.134 Der Gipfel des Sytertoppen auf 1767 m wird durch einen
Steinmann und eine zerrissene Fahne gekennzeichnet. Ein herrlicher
Blick auf die vielen Gletscher vor allem gegen Norden krönt
den Aufstieg, während vom Westen her die hohen Gipfel
der norwegischen Berge herübergrüssen. Lang wird
die Gipfelrast nicht werden, denn noch liegt ein schönes
Stück Wegs vor dem Wanderer. Die Querung hinunter zur
Syterhütte gleicht dem Westpfad zum Kebenkaise, da es
gilt, zuerst ein Stück hinunterzulaufen, um dann wieder
zum Muortetjåkke emporzusteigen, um dann endlich in
einem langen Marsch stetig Hang abwärts bis zur Syterhütte
vorzustoßen.
Im
Reich des Blumenkönigs:
S.187 Eine Idylle umfängt den Besucher, ein schwerer
Geruch nach duftenden Blumen hängt wie ein herrliches
Parfum über der Landschaft, kein Geräusch ist zu
hören außer dem Surren der fleißigen Bienen
- nur das aufmüpfige Krähen des Hahnes stört
zwischendurch die Ruhe des Ortes. Hier in Råshult steht
das einfache Geburtshaus eines der größten Naturwissenschaftler
Schwedens. Linné wird liebevoll "Blumenkönig"
genannt, da ihm die heute noch gebräuchliche Einteilung
der Pflanzen zu verdanken ist. Linné war ein Biologe
und Zoologe ersten Ranges, der eigentlich dazu bestimmt war,
Medizin zu studieren, auf seinen Reisen nach Holland jedoch
zur Naturwissenschaft bekehrt wurde.
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